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Samstag, 12. März 2011

... gruseliger Film des Atomzeitalters

 Thumbnail "Duck and Cover" 1951

Ein Paradebeispiel, für den Zynismus auf der einen und der Naivität auf der Seite,
wie mit einer vermeintlich beherrschbaren Technologie umgegangen wird

Ein Film der US Regierung, der junge Bürger auf einen Atomschlag
vorbereiten sollte.
"Sei wie Bert, wenn du den Blitz siehst, duck dich und bedeck dich."
Sieht man einmal von der Absurdität dieser Anweisungen ab, ist dieser
Film ein Lehrstück für die, immer noch angewandte, Praxis der
US Regierung ihre Bürger in Angst und Schrecken zu versetzen, um so
ihre Politik durchzudrücken.
Die Botschaft: "Sei darauf vorbereitet, dass die Bombe immer und
überall und jederzeit explodieren kann", sorgte für ein Jahrzehnte
andauerndes Wettrüsten.

Rezension: Tron - Legacy

Foto: ©Disney


Vor dreißig Jahren, als mit dem Atari und Commodore die ersten Heimcomputer auf den Markt kamen, waren diese Geräte für viele noch vom Nimbus des Geheimnisvollen umgeben.

„Tron“ (1982) wurde damals als der erste Film angepriesen, in den am Computer animierte Sequenzen eingebaut wurden. Jetzt ist „Tron“ zurück, und wie es sich für einen Film, der größtenteils in einer digitalen
Welt spielt, gehört, wartet „Tron – Legacy“ mit wirklich atemberaubenden Effekten und erstklassiger 3DTechnik auf.

Von seinem Vater blieb Sam Flynn (Garrett Hedlund) nur die Erinnerung, ein millionenschwerer Konzern,
einige „Tron“ Actionfiguren, sowie eine Münze für einen Spielautomaten. Denn Kevin Flynn (Jeff Bridges), der nach seiner Rückkehr aus dem Raster – so wird in „Tron“ der Cyberspace genannt – ein augenscheinlich glückliches Leben als Familienvater und Firmenvorstand führte, verschwand vor vielen Jahren plötzlich spurlos.