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Freitag, 11. März 2011

Interview mit David Duchovny

Foto: ©Columbia Pictures

Die Aliens lassen ihn nicht los: Hierzulande kennt man David Duchovny als unerschrockenen FBI-Agenten Fox Mulder (Akte X), jetzt stellt er sich in Ivan Reitmans SciFi-Komödie „Evolution“ wieder einer Bedrohung aus dem Weltall.

F: Sie haben für acht Jahre den gleichen Protagonisten verkörpert. Wie ist das für einen Schauspieler?

A: Ich hätte mir nie vorstellen können, die gleiche Rolle acht Jahre zu spielen. Einer der Gründe, warum ich Schauspieler geworden bin, war die Aussicht auf eine Arbeit, für die ich nicht jeden Tag in das gleiche Büro gehen musste, um das gleiche zu machen. So einen Job wollte ich nie. Und dann wurde Mulder für mich zu so einem Bürojob.

F: Ihr Wechsel ins Komödienfach wird sicher Ihre Fans überraschen. Haben Sie mit Absicht eine Rolle ausgewählt, die sich von Fox Mulder unterscheidet? (...)

A: Ja. Meine einziges Ziel nach meinem Ausstieg aus der Serie war, etwas völlig anderes zu tun, eine andere Facette als von mir als Schauspieler zu zeigen. Für mich ist es wichtig, dass mich eine Rolle fordert, daß ich mich darauf freue zum Set zu gehen, Spaß an der Arbeit habe.

F: So ganz scheinen Sie nicht von Mulder loszukommen. Wenn Ihre Rolle in „Evolution“ etwas von einer „Verschwörung der Regierung“ sagt, zieht man sofort die Parallele zu Akte X.

A: Ich finde, es gibt nichts blöderes, als einen Schauspieler der in seinen Filmen aus seinen früheren Rollen zitiert. Mir ist das bei Drehen überhaupt nicht aufgefallen, sonst hätte ich es wahrscheinlich versaut. Wenn ich jedoch erlebe, wie im Kino an dieser Stelle die Lacher kommen, bin ich froh, dass ich gepennt habe. Die Stelle ist wirklich komisch.

F: In der letzten Akte X-Episode, sagt Scully das sie schwanger ist und Mulder wird von Aliens entführt. Ich hätte mir ein einfallsreicheres Ende für die siebte Staffel gewünscht - vielleicht hätte Mulder schwanger werden sollen ...

A: Was für eine perverse und faszinierende Idee. Ich finde, Sie sollten bei der Serie als Autorin einsteigen.

F: Für Akte X Drehbücher sind Sie doch der Fachmann. Sie haben bereits mehrere Episoden geschrieben. Werden Sie eines Tages mehr schreiben, vielleicht ein Drehbuch für einen Kinofilm?

A: Ich hoffe sehr. Hätte ich zum Beispiel eine gute Idee für eine TV-Serie, die ich mit Autoren und Schauspielern die ich mag umsetzen kann, könnte ich mir auch vorstellen Produzent zu werden. Allerdings ständig für eine Serie arbeiten, will ich nicht schon wieder. Ich bin jemand, der gerne viele unterschiedliche Dinge macht.

©Myra Çakan

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